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Fakten zum Thema Suizid



bei Kindern und Jugendlichen
-Es ist falsch zu glauben, dass Menschen, die von Selbstmord sprechen, es nicht tun!
-In Deutschland nehmen sich jährlich mehr als 11.000 Menschen das Leben.
-40 Kinder und Jugendliche versuchen jeden Tag, sich das Leben zu nehmen.
-Täglich sterben drei Kinder oder Jugendliche durch Suizid.
-Die Anzahl der jugendlichen Selbstmorde ist in Großstädten doppelt so hoch wie auf dem Land.
-Suizid ist bei Jugendlichen bis 20 Jahre die zweithäufigste unnatürliche Todesursache nach dem Unfalltod.
-Die Zahl der Selbstmordversuche ist bei Jugendlichen schätzungsweise zwanzig- bis dreißig mal höher als die der vollendeten Selbstmorde.
-85% der Menschen, die bereits einen Suizidversuch begangen haben, versuchen auch ein zweites mal, sich zu töten.

Folgende Methoden, werden von Jugendlichen angewandt, um ihrem Leben ein Ende zu setzen:

24 % Tod durch Erhängen
24 % Tod durch Erschießen
22 % Tod durch Vergiften
12 % Tod durch Ertrinken
18 % Tod durch Sturz aus großer Höhe/Aufschneiden der Pulsadern/sich vor einen Zug legen.


-Acht von zehn Selbstmördern haben ihre Tat vorher angekündigt.
-Mädchen versuchen drei mal so oft sich das Leben zu nehmen, wie Jungen.
-Jungen hingegen gelingt der Selbstmord drei mal öfter als Mädchen; das liegt daran, dass sie oft die "harten Methoden" wählen wie Erhängen, Erschießen oder Verbrennen.
-Die meisten Selbstmorde passieren im Frühjahr und im Herbst und überwiegend montags.

Es ist falsch zu glauben, dass ein zum Suizid entschlossener Jugendlicher nicht mehr von seinem Vorhaben abzubringen ist. Die meisten sind hin und her gerissen zwischen dem Wunsch zu leben und dem Wunsch zu sterben. Durch verständnisvolle Gespräche und praktische Unterstützung kann der Lebenswille wieder aktiviert werden.

Tödliche Zahlen über Suizid



Im Jahr 2002 starben in Deutschland 11.163 Menschen durch Suizid (8.106 Männer und 3.057 Frauen). Die Suizidrate (d.h. der Anteil der Suizide auf 100.000 Einwohner) beträgt 13,5 (20,1 bei den Männern und 7,2 bei den Frauen). Männer begehen 2,65 mal häufiger Suizid als Frauen. (Quellen: Statistisches Bundesamt).

Diese sehr hohe Zahl von Selbsttötungen wird oftmals in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen im Gegensatz beispielsweise zu den Todesfällen im Straßenverkehr, obgleich diese Zahl wesentlich geringer ist.

Die Dimension wird durch einige Vergleichszahlen deutlich:

-Suizide 11.163 (2002, Statistisches Bundesamt)
-Verkehrsunfälle 6.917 (2002, Statistisches Bundesamt)
-Gewalttaten 820 (2003, Polizeiliche Kriminalstatistik)
-Drogen 1.513 (2003, Drogenbericht der Bundesregierung)
-AIDS 518 (2002, Statistisches Bundesamt)

Suizide: Aufteilung nach Altersgruppen (2002):

unter 15 Jahren 24
15 - unter 20 Jahren 314
20 - unter 25 Jahren 436
25 - unter 30 Jahren 417
30 - unter 35 Jahren 702
35 - unter 40 Jahren 940
gesamt bis unter 40 Jahren 2833

Aufteilung nach Alter 1997:

unter 10 Jahren 2
10 - unter 15 Jahren 34
15 - unter 20 Jahren 298
20 - unter 25 Jahren 444
25 - unter 30 Jahren 712
30 - unter 35 Jahren 998
35 - unter 40 Jahren 1046
gesamt bis unter 40 Jahren 3534



Patienten, die nach einem Suizidversuch in eine Klinik aufgenommen wurden, sind zu 50 Prozent Patienten, die mindestens schon einmal einen Suizidversuch begangen haben. Nach einigen Studien begehen zwischen 13 und 35 Prozent bereits innerhalb der ersten zwei Jahre erneut einen Suizidversuch. Bei langfristigen Studien sind es innerhalb von 10 bis 30 Jahren 10 bis 13 Prozent, die sich letztendlich das Leben nahmen.


Wenn man Selbstmordgedanken hat



Wir sind mit der Fähigkeit auf die Welt gekommen, uns das Leben zu nehmen. Jedes Jahr treffen eine Millionen Menschen diese Wahl.

Viele dieser Menschen, die am liebsten sterben möchten, sehen keinen anderen Ausweg mehr. Ihre Welt wird zu diesem Zeitpunkt vom Tod bestimmt. Die Intensität ihrer Selbstmordgedanken darf nicht unterschätzt werden - sie sind echt, stark und unmittelbar. Sie lassen sich nicht einfach wegzaubern.

Allerdings stimmt es auch, dass:


-Selbstmord oft eine endgültige Lösung für ein vorübergehendes Problem ist.
-Wir alles aus dem äußerst eingeschränkten Blickwinkel des Augenblicks sehen, wenn wir depressiv sind. Nur kurze Zeit später, eine Woche oder einen Monat können die Dinge bereits ganz anders aussehen.
-Die meisten Menschen, die sich einmal mit Selbstmord befasst haben, heute froh sind, dass sie noch leben. Sie sagen, sie wollten ihrem Leben eigentlich kein Ende setzen - nur dem Schmerz.

Der wichtigste Schritt ist, mit jemandem zu reden. Menschen, die sich mit Selbstmordgedanken tragen, sollten nicht versuchen, alleine mit ihren Problemen fertig zu werden. Sie sollten sich SOFORT um Hilfe bemühen.
Sprich mit Deiner Familie oder mit Freunden. Allein das Reden mit einem Familienangehörigen oder mit einem Freund oder Kollegen kann bereits unglaubliche Erleichterung verschaffen.

Sprich mit einer Vertrauensperson. Manche Menschen können einfach nicht mit ihrer Familie oder mit Freunden sprechen. Ihnen fällt es leichter, mit einem Fremden zu reden. Es gibt auf der ganzen Welt Hilfszentren, in denen freiwillige Mitarbeiter eben dafür da sind Dir zuzuhören.

Sprich mit einem Arzt. Sollte sich jemand über einen längeren Zeitraum hinaus niedergeschlagen fühlen oder mit Selbstmordgedanken tragen, ist es möglich, dass er oder sie unter klinischer Depression leidet. Hierbei handelt es sich um ein medizinisches Leiden, das durch eine Störung des chemischen Gleichgewichts hervorgerufen wird. Normalerweise lässt sich dies von einem Arzt durch Verschreibung von Medikamenten und/oder Überweisung zur Therapie behandeln.

Die Zeit ist ein wichtiger Faktor beim Weitermachen und Nichtaufgeben. Doch was in dieser Zeit geschieht, ist ebenso wichtig.

Wenn sich jemand mit Selbstmordgedanken trägt, ist es wichtig, dass er unverzüglich mit jemandem über seine Gefühle redet.

Ich wünschte, ich wäre tot



Jugendliche sind stark gefordert, wenn sie an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen. In dieser Zeit gilt es Lebensziele zu finden, Pläne zu entwerfen, wie die Zukunft einmal aussehen soll, heraus zu finden, was man von seinen Wünschen und Idealen verwirklichen könnte. So entwickelt sich allmählich die Persönlichkeit, und diese entfaltet sich selten ohne starke Verletzungen des Selbstwertgefühls. Immer wieder stellt sich die Frage: "Was ist der Sinn des Lebens?"

Manchmal können Gefühle und Probleme so übermächtig werden, dass du meinst, du kannst es einfach nicht mehr aushalten. Es tut einfach wahnsinnig weh, wenn man von der Liebsten/dem Liebsten von heute auf morgen verlassen wird. Es ist lästig, wenn einen die Eltern täglich mit ihren Wünschen drangsalieren, und der Stress in der Schule kann so massiv werden, dass du dich an die Wand gedrückt fühlst.

Vielleicht hast du auch Trouble mit Drogen oder bist mit dem Gesetz in Konflikt geraten - das alles können Gründe dafür sein, dass dein Leben nur noch aus Trauer, Wut, Enttäuschungen und Sinnlosigkeit besteht. Und du denkst nur noch: "Ich will raus aus dieser Scheißwelt, ich sehe keinen Ausweg mehr, ich will sterben."

Bin ich "verrückt", wenn ich so etwas denke, immer wieder und von dem Gedanken nicht mehr loskomme? Wahrscheinlich hat jeder Mensch schon einmal gedacht: "Ich wünschte, ich wäre tot". Das ist nicht verrückt, sondern verzweifelt. In diesen Momenten willst du lieber gar nichts spüren als diese Qualen. Der Tod bedeutet dann Ruhe und Frieden, er scheint harmonisch und sanft.

Vielleicht stellst du dir auch vor, wie du tot im Sarg liegst und alle Leute, die dich jetzt verletzen, nicht beachten und quälen, stehen herum und weinen und bereuen, dass sie dich so schlecht behandelt haben. Wie furchtbar mies werden sie sich fühlen! Aber: Wenn du wirklich tot bist, kannst du die Reue und die Schuldgefühle der Zurückgebliebenen nicht auskosten. Ein Toter kann sich nicht mehr rächen.

Die meisten Menschen, die am liebsten sterben würden, wollen im Grunde nicht tot sein. Wollen leben. Aber nicht so, wie sie das Leben bisher erfahren haben. "Ich will nicht mehr leben" bedeutet: "So wie es jetzt ist, kann ich nicht mehr leben. Ich möchte, dass sich in meinem Leben etwas ändert."

Wenn dich Gedanken an Selbstmord immer wieder überkommen, dann solltest du dringend Hilfe suchen. Du brauchst jemanden, der dir hilft, aus deinem schwarzen Loch heraus zu kommen. In Frage kommen dafür . . .


-dein bester Freund/deine beste Freundin
-deine Eltern
-ein Lehrer/eine Lehrerin, zu dem/der du Vertrauen hast
-eine psychologische Beratungsstelle
-im akuten Notfall die Telefonseelsorge
-die Ambulanz des nächsten Krankenhauses

Und gib dir Zeit, alles mehrmals zu überdenken. Versuche eine weitere Nacht darüber zu schlafen. Dadurch gibst du deinen mörderischen Gefühlen die Chance abzuklingen. Gefühle gehen vorbei - der Tod ist für immer.

Quelle: frnd.de






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